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Das Rote Meer | Ägypten

 

Ägypten war einst der Mittelpunkt der Welt. Hier entwickelte sich vor rund 3000 Jahren, vor unserer Zeitrechnung eine Hochkultur die auch heute nichts von Ihrer Faszination verloren hat. Ägypten hat aber mehr als nur seine Kultur zu bieten, durch die Lage am Roten Meer hat es sich in den letzten Jahren zu einer Hochburg für Touristen, die einfach nur einen Badeurlaub schätzen, entwickelt. Das Rote Meer liegt zwischen den beiden großen Kontinenten Asien und Afrika - und somit auch zwischen kontinentalen Platten - Jährlich driften die asiatische und die afrikanische Platte um etwa drei bis vier Zentimeter auseinander.

Das Rote Meer bietet für Taucher und Badebesucher sowie Wassersportlern aller Art ideale Vorraussetzungen. Durch das Wüstenklima beträgt die Durchschnittliche Temperatur am Roten Meer zwischen 23 und 30 Grad, auch in den kältesten Monaten wie Januar und Februar sinkt sie Temperatur nicht unter 18 Grad, daher hat man das ganze Jahr über ideale Bedingungen für einen Urlaub am Roten Meer. Das Klima des Roten Meeres ist seiner Lage wegen generell als heiß und trocken einzustufen. Der hohe Salzgehalt des Roten Meeres ist durch die ständige Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen Verdunstung des Wassers zu erklären. Es fließt zwar ständig im Süden Wasser aus dem arabischen Meer - Das ein Teil des indischen Ozeans ist- nach, aber nicht genug um den Salzgehalt zu mindern. Der hohe Salzgehalt von 4,1 Prozent ist für viele Taucher zum einen angenehm, denn auf Grund der wenigen Planktonbildung habe diese eine bessere Sicht. Allerdings benötigen Taucher mehr Blei um den Auftrieb auszugleichen. Das Rote Meer gehört auf Grund seiner Lage zu einem der warmen Meere dieser Erde. Allerdings weist das Rote Meer eine Besonderheit auf, denn je tiefer man taucht, desto wärmer wird das Wasser. Im tieferen Wasser ist dieses durchschnittlich 7 Grad wärmer als im nahe gelegenen indischen Ozean. Bei einer Tiefe von ca. 300 m bis 1000m wurde eine Temperatur von 21 Grad Celsius gemessen. Die heißeste Stelle findet sich im Atlantis II Graben, bei einer Tiefe von 2100 m wurde Temperaturen zwischen 39 bis 62 Grad Celsius gemessen. Dies hat einen geologischen Grund, wegen des tektonischen Grabens wird der Meerboden erwärmt, durch das aus dem Erdinneren aufsteigenden flüssigem Gestein.

Das Rote Meer in Zahlen

Mit einer Länge von 2250 km und einer Breite von 350 km ist es eher ein kleines Meer. Am breitesten ist das Rote Meer auf der Höhe von Massaua, Am südlichen Ende liegen die Ufer ca. 26 km weit auseinander. Dort befindet sich die Meerenge von Bab el-Mandeb, zwischen Dschibuti und dem Jemen gelegen. Die Gesamtfläche beträgt 438000 Quadratkilometer. Die größte Tiefe liegt bei 2850 m im Suakin-Graben. Die durchschnittliche Temperatur liegt bei 24 Grad Celsius. Es soll 1248 Fischarten im Roten Meer vorkommen und ca. 250 verschiedene Korallenarten. Der Salzgehalt beträgt 4,1 Prozent.

Der Suezkanal

Der Baubeginn des Kanals war 1859 er stellt eine künstliche Verbindung des Roten Meeres mit dem Mittelmeer her. Er ist ca. 163 km lang und verbindet die beiden Hafenstädte Port Said und Sues. Durch seine Errichtung muss man nicht mehr um den Kontinent Afrika fahren um mit dem Schiff von Europa nach Asien zu gelangen. Die Fertigstellung und Freigabe für die Schifffahrt erfolgte am 16. November 1869, also nach 10 jähriger Bauzeit. Unter der Leitung von Ferdinat de Lesseps wurde der Kanal von der französischen Suezkanal Gesellschaft erbaut. Die Pläne für den Kanal entstanden bereits 1838 durch den Osterreicher Alois Negrelli. Um die Baukosten zu decken, wurde die Nutzung des Kanals von den Ägyptern, für 99 Jahre an eine französisch-britische Kanalgesellschaft übertragen. Nach Ende des zweiten Weltkrieges forderten die Ägypter das Nutzungsrecht und die Rückgabe des Kanals. 1956 wurde der Suezkanal von Präsident Nasser zum Staatseigentum erklärt. Daraufhin griffen israelische, britische und französische Truppen Ägypten an, unter dem Vorwand den Welthandel mit Hilfe des Suezkanals sichern zu wollen. Ägypten war trotz seiner hohen Truppenanzahl schnell unterlegen, der Kanal blieb aber trotz dieser Niederlage in Ägyptischer Hand, Dank eines Votums der Vereinten Nationen.

Das rote Meer für Taucher

Nicht nur wegen der bereits erwähnten guten Sicht und der milden Temperatur im Roten Meer, lieben Taucher dieses Gebiet, die 2000 km langen Korallenriffe und Korallenwände ziehen die Tauchfreunde an. Auch einige berühmte Wracks sind bei Unterwassersportlern sehr begehrt als Tauchgebiet. Es gibt sowohl küstennahe flache Riffe, die für Tauchanfänger und Schnorchler besonders geeignet sind, aber auch drei bekannte Riffgruppen weit von der Küste entfernt, die von tiefem Wasser umgeben sind. Es findet sich ein großer unterschiedlicher Artenreichtum. Es gibt Schildkröten, Napoleon-Lippfische, Doktorfische, Kaiser-, Kugel- und Igelfische, sowie Stachelrochen, Kraken und Muränen. Vor allem im August und September sind die Muränen ungewöhnlich häufig anzutreffen, wahrscheinlich ist dann deren Laichzeit. Natürlich gibt es noch weitaus mehr Fischarten zu entdecken. Weniger häufig trifft man auf die Walhaie. Bei Bootsausflügen trifft man meist auf die großen Tümmler und Delfine. Leider wurden in den letzten Jahren durch den enormen Tourismusansturm und durch Wildes Ankern zahlreiche Korallen beschädigt. Daraufhin wurde 1992 eine staatliche Organisation gegründet (Die HEPCA (Hurghada Enviromental Protection and Conservation Association) die sich zum Schutz der Tiere über und unter Wasser einsetzt. Diese Organisation hat z. B. über 1000 Mooringbojen installiert um das wilde Ankern entdecken zu können und zu vermeiden. Jede Tauschschule wird aufgefordert sich Ökologisch zu verhalten, was seit den letzten Jahren auch schon einen Erfolg verbuchen kann.

All das macht das Rote Meer zu einem einzigartigen Tauchgebiet, das an Schönheit und an Artenvielfalt seinesgleichen sucht. Jeder Taucher hofft darauf, dass dies auch noch lange bestehen bleibt. Daher sollte auch jeder Wassersportler, Tauchern, und Schnorchler sorgfältig mit der Natur und den empfindlichen ökologischen Meeresraum umgehen. So das auch alle nachfolgenden Generationen die Schönheit Ägyptens und des Roten Meeres erleben können und Freude daran haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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